CAN’T HURT ME – BUCH EMPFEHLUNG

Mein Context

Vor einigen Jahren bin ich noch von Lüneburg nach Hamburg gependelt. Dank diverser Baustellen und Bahnstreiks hat mein Arbeitsweg bis zu 2,5 Stunden gedauert. Pro Fahrt. Auch wenn das ziemlich anstrengend und zeitraubend war, hat es trotzdem etwas Positives mit sich gebracht. Ich habe nach einer langen Pause wieder angefangen zu lesen! Und zwar viel. Ein Buch pro Woche war kein Problem.

Nach unserem Umzug nach Hamburg hat sich mein Arbeitsweg auf eine knappe Stunde reduziert und weiterhin habe ich diese Zeit mit lesen verbracht.
Zu meinem aktuellen Job brauche ich keine halbe Stunde. Davon bin ich lediglich 10 Minuten in der Bahn. Das ist natürlich fantastisch und zeitsparend! Ich merke aber auch, wie viel seltener ich zu meinem Kindle greife und dass ich mir aktiv Zeit nehmen muss, um eines meiner Lieblings “Hobbies” weiterzuführen.

Doch genug von meiner Pendler Geschichte. Es soll hier gar nicht darum gehen, dass ich lese, sondern vor allem was ich lese. Früher waren es sehr viele Romane, dann habe ich hauptsächlich Krimis und Thriller verschlungen. Doch seit einigen Jahren liebe ich Ratgeber, Biographien und Sachbücher. Es motiviert mich enorm, die Geschichten anderen Menschen zu lesen oder Tipps zu unterschiedlichsten Lebensbereichen zu bekommen.

  • Ernährung
  • Sport
  • Minimalismus
  • Zeitmanagement
  • Produktivität
  • Nachhaltigkeit
  • Achtsamkeit

Es gab einige wenige Bücher die ich nicht mal zu Ende gelesen habe weil sie mir nicht gefallen haben, aber es gab auch welche die ich nicht weglegen konnte oder sogar mehrmals wieder in die Hand genommen habe um sie erneut anzufangen. Und genau diese möchte ich mit euch teilen!

Mein letztes Buch

“Can’t Hurt Me”‘ David Goggins Cover auf Kindle

Das letzte Buch bei dem es mir so ging und das ich erst vor wenigen Tagen zu Ende gelesen habe, ist “Can’t Hurt Me” von David Goggins. Zu Recht ein Bestseller!
Er erzählt von seiner Kindheit, seinem Weg zum Navy Seal, von Erfolgen und Niederlagen bei diversen Ultra Sportevents, seiner Gesundheit und wie er sich immer und immer wieder dazu gebracht hat durchzuhalten.

Es gibt Momente, da lese ich gerne Bücher über Achtsamkeit. Über Stress und wie man ihn vermeidet. Darüber, dass es ok ist auch mal faul und unproduktiv zu sein um den Energietank wieder aufzuladen.

Und dann gibt es Tage, da brauche ich Bücher wie “Can’t Hurt Me”! Wo ich mir bewusst werde, dass ich nur die von Goggins beschriebenen 40% gebe und noch viel Luft nach oben ist. Tage an denen ich beim Sport leide und mir denke “David ist unvorbereitet und mit gebrochenen Füßen und Nierenversagen 100 Meilen gelaufen, dann schaffst du es doch jetzt noch fünf weitere Burpees zu machen!”

Neben den spannenden Geschichten seines Lebens, gibt es mehrere Kapitel mit “Challenges” für den Leser. Diese muss man natürlich nicht machen, sie sind aber ein toller Zusatz und spornen den Leser an selber aktiv zu werden.

Mein Fazit

Sollten wir jetzt alle Ultra Sportler werden? Müssen wir täglich physisch und psychisch an unsere ultimativen Grenzen kommen? Nicht unbedingt. Aber sicherlich kann jeder etwas aus diesem Buch für sich mitnehmen. Also schmöker doch auch mal in “Can’t Hurt Me” rein und finde heraus, wie weit man sich mit dem richtigen Mindset pushen kann.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.