MEIN FLOW STATE

Hast du schon einmal von dem Zustand “Flow” gehört?
Du kennst sicher folgendes Gefühl:  “Ich habe total vergessen wie die Zeit vergeht…”
Diese Tage die unendlich lang sein können, an denen du dir so unglaublich produktiv vor kommst.

Wenn du im “Flow” bist fühlt es sich für dich so an, als könnte dich nichts mehr aufhalten. Du gehst wörtlich in deiner Tätigkeit auf – Ein positiver Rausch wenn du so willst. Ganz ohne Nebenwirkungen.

Die psychologische Technik von Flow  wird heutzutage schon häufig bei Top Athleten, Extremsportlern oder in der Chirurgie angewendet. Dann wollen wir doch mal rausfinden, ob auch wir uns das zu nutzen machen können.

DER KLASSISCHE WEG ZUM FLOW

Der Zustand Flow kann auch dann ausgelöst werden wenn:

Das Verhältnis von Überforderung und Unterforderung perfekt ausgeglichen ist. Die Aufgabe darf nicht zu sehr “Routine” sein, dich aber auch nicht zu sehr in Angst vor Versagen versetzen. Viele kennen das sicherlich aus ihrem Job, wenn dieser nicht genug fordert obwohl man um den Job zu bekommen lange und schwer Studieren musste.

Auf der Arbeit zum Beispiel liegt es an den Führungspersonen die Aufgaben so einzuteilen, dass im besten Fall jeder Kollege in diesen Zustand kommt. Ist das bei dir auf der Arbeit so oder bist du überfordert? Achte mal selbst darauf wie es morgen von deinen Vorgesetzen gelebt wird.

Du bist aber selbst auch dafür verantwortlich zu erkennen, wann dich eine Aufgabe zu sehr unterfordert und dann noch eine andere dazu zu nehmen, denn Arbeit gibt es in den meisten Fällen mehr als genug.

So ist Verhältnis für den Flow perfekt.

SO KOMME ICH IN DEN FLOW

Im letzten Jahr habe ich für mich persönlich einen Weg gefunden meinen Flow Zustand auf eigegen Wunsch abzurufen – wann immer ich ihn brauche.

Bei mir merke ich den Zustand besonders stark, wenn ich in Bewegung bin. Immer wenn ich morgens oder abends zu Fuß unterwegs bin, egal in welchem Zusammenhang, kann ich nicht aufhören produktiv zu sein. Ich entwickle neue Ideen, Formate oder Artikel schon beim Gehen.

Es ist sehr gut wie eine Art Rauschgefühl zu beschreiben. Kathrin kann sehr gut bestätigen, dass wenn ich einmal anfange zu reden, so schnell nicht aufhören kann. Der Tag kann dafür garnicht lang genug sein.

Seitdem ich von mir selber weiß wie ich in den Zustand “Flow” komme, bin ich so viel glücklicher als vorher. Ich schaffe viel mehr da ich mich wirklich auf nur eine Sache zur Zeit konzentrieren kann. Es fällt mir extrem schwer dann mit den Dingen aufzuhören.

Warst du in der letzten Zeit mal im Flow? Wenn nicht probiere doch folgende Dinge aus:

  • treibe Sport
  • verbringe Zeit mit einem kreativen Hobby (Malen, Zeichnen etc.)
  • führe eine interessante Unterhaltung

FLOW IM GAMING EINE GEFAHR?

Man hört oft das Videospiele süchtig machen. Genau so ist es auch!

Im Nachhinein betrachtet bin ich durch Gaming sehr oft im Flow Zustand gewesen. Ich habe vergessen wie die Zeit vergeht und mich nur auf den Weg und das Ziel konzentriert. Viele Spiele schaffen genau diesen Spagat sehr gut. Besonders das Spiel World of Warcraft hat seine Spieler Stunden wenn nicht sogar Tage lang an den Bildschirm gefesselt. Es ist schon einmal jemand 2012 gestorben weil er zu sehr in das Spiel vertieft war (hier der Link zum Artikel). Dieses Beispiel zeigt, dass Flow nicht immer positiv ist.

Ob wir diese Erkenntnis für uns nutzen und etwas daraus für unseren Alltag ziehen oder diese negativ nutzen und unsere Nachmittage vor unserem Lieblingsspiel verschwenden ist jedem von uns selbst überlassen.

Warst du auch schon einmal im Flow und weißt wie du dort hinkommst? Teile es uns mit!
Ich bin gespannt was dein Trick ist.

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